Prozessbegleitung

Der Prozess eines Unternehmensverkaufs ist per Definition komplex, auch wenn er anfangs einfach erscheinen mag. Da es sich um einen großen Wert handelt, lohnt es sich immer, diesen Prozess professionell durchzuführen.

Es ist leicht, in einem Verkaufsprozess Fehler zu machen. Da es sich bei einem Unternehmensverkauf um große finanzielle und emotionale Werte handelt, kann ein Fehler einfach zu einem großen materiellen oder immateriellen Verlust führen, bis hin zu einem kompletten Misserfolg. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, einen Unternehmensverkauf professionell zu organisieren. Hierbei sollten mindestens folgende verfahrenstechnische Aspekte berücksichtigt werden:

  1. Vermögen
  2. Steuern
  3. Vereinbarungen
  4. Risiken
  5. Verhandlungen
  6. Entscheidungen

Folglich sind Steuerberater, Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Finanzplaner üblicherweise bei einem Unternehmensverkauf involvierte Dienstleister. Oft wird ein Transaktionsberater beauftragt.

Am wenigstens bekannt ist die Rolle des Prozessbegleiters. Der Sinn der Beauftragung eines Prozessbegleiters liegt in der Tatsache, dass alle Beteiligten (Gesellschafter, Familien, Unternehmensmitarbeiter und Dienstleister) ihre jeweiligen spezifischen Interessen in einem Unternehmensverkauf vertreten. Hierbei kann es schnell zu Interessenkonflikten kommen, welche den Erfolg eines Unternehmensverkaufs oder die spätere Zusammenarbeit zwischen Beteiligten gefährden können.

Ein klassisches Beispiel eines Interessenkonflikts ist die Vergütungsstruktur eines Transaktionsberaters, die typischerweise vor allem aus einer Erfolgsbeteiligung besteht. Da der Erfolg eines Verkaufsprozesses überhaupt nicht garantiert ist und die Arbeit sich im Zweifelsfall auf Jahre erstrecken kann, kann ein Transaktionsberater das Interesse haben, mit hoher Wahrscheinlichkeit und schnell zu einem Verkauf zu gelangen anstelle eines Verkaufs der für die Gesellschafter optimal ist. Hierdurch können wiederum Spannungen zwischen Gesellschaftern entstehen, die eine sinnvolle Vorgehensweise frustrieren können.

Aus diesem Grund wird ein Prozessbegleiter beauftragt, der den Verkaufsprozess strukturiert und dabei ausschließlich die Interesse der Gesellschafter vertritt. ExitPlan ist einer der wenigen spezialisierten Prozessbegleiter bei einem Unternehmensverkauf.

Die Kosten werden immer individuell aufgrund der spezifischen Verkaufssituation vereinbart. Üblicherweise beträgt unser Honorar 0,25 % des von den Gesellschaftern im Voraus definierten minimalen Unternehmenswertes zu dem sie grundsätzlich bereit wären zu verkaufen. Dieses Honorar fällt im Voraus an und ist unabhängig davon ob im Nachhinein ein Verkauf erfolgt. Nur so wird ein Interessenkonflikt vermieden und haben die Gesellschafter die Garantie, dass ihr Prozessbegleiter auch tatsächlich Ihre Interessen vertritt.

In spezifischen Fällen übernehmen wir auch die Transaktionsberatung.


Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr stehen wir Ihnen persönlich und diskret zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, unter Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.